Hood Training

Soziale Arbeit, Lifestyle, Movement

Wir nutzen die universelle Sprache des Sports, um neue Optionen zu schaffen.

In Stadtteilen mit erhöhten Entwicklungsbedarf mangelt es den Kindern und Jugendlichen besonders an Möglichkeiten. Nach dem Motto „Immer weiter machen!“ betont Hood Training Chancen und Möglichkeiten, die sich aus persönlicher Motivation, Teamwork und einer aktiven Jugendkultur ergeben.
Das pädagogische Konzept des Hood Trainings basiert auf einem niederschwelligen Ansatz, an Sport, Kunst und Kultur zu partizipieren und dadurch das eigene Selbstvertrauen, die eigenen Fähigkeiten und die persönlichen Qualifikationen zu fördern.

Gemeinsam mehr erreichen

Gemeinsame Workouts und Sessions, Produzieren von Videos, Musik-Beats und Fotos sowie die Unterstützung und Teilnahme an größeren Events. Die Schulung im Umgang mit Aggressionen, die Schwerpunktlegung auf den Aufbau eines Zusammengehörigkeitsgefühls und das Entdecken der eigenen sportlichen und persönlichen Stärken – das ist Hood Training!

Authentizität als Leitfaden

Der Trainingsansatz wird von Hood Training genutzt, um Jugendliche dort abzuholen, wo sie leben. Durch die Erweiterung mit Hilfe von Hip Hop und Medienproduktion sowie die Authentizität der Trainer ist das Hood Training in der Lage, Jugendliche zu erreichen, die sonst nicht von außerschulischen Angeboten erreicht werden.

Konzept

Das Hood Training Konzept ist ein komplett neuer Ansatz. Im Gegensatz zu anderen Jugendprojekten nutzt es die urbane Jugendkultur gezielt, ohne im klassischen Sinne belehrend zu wirken. Die TrainerInnen arbeiten auf Augenhöhe mit den TeilnehmernInnen und sind authentisch – sie werden daher gleichermaßen als Vorbild und Respektperson akzeptiert. Durch Sport und urbane Jugendkultur (Hip-Hop) werden die Jugendlichen für das Projekt begeistert und finden ihre privaten Interessen als Teil des Projekts wieder. Während des Trainings greifen die pädagogischen Ansätze. Den Teilnehmenden wird nicht nur eine Möglichkeit zum Frustabbau geboten, es wird ihnen auch vermittelt, wie mit Konflikten konstruktiv umgegangen werden kann. Dabei stehen Kommunikation und Integration im Vordergrund, wodurch sowohl die Gewaltbereitschaft vermindert als auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden gestärkt werden soll.

Stetige Entwicklung

Vom Projekt jugendlicher Selbstorganisation aus dem Stadtteil Tenever, hat sich Hood Training zu einem wirksamen Konzept zum Erreichen Jugendlicher in vielen Stadtteilen entwickelt. Jeden Tag können Jugendliche unsere Angebote kostenlos wahrnehmen. Mehrmals die Woche trainieren wir 2020, pädagogisch begleitet, in Tenever, Huchting, Gröpelingen, Grohn, Lüssum und Kattenturm, aber auch in Delmenhorst und Stuhr – an Hood-Training-Sportparks. Hinzu kommen Schul-AGs, Workshops in verschiedenen Bereichen, Feriencamps, die Arbeit in Einrichtungen der Jugendhilfe und regelmäßige öffentliche Veranstaltungen.

Das Ziel vor Augen

Unser Ziel bleibt es, Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie Rückhalt finden, ihre Fähigkeiten entwickeln und durch Sport in der Gemeinschaft eine sinnvolle Beschäftigung ausüben können. Wir möchten ihnen zeigen, dass sie sich konstruktiv einbringen, persönlich weiterentwickeln und ihre Fähigkeiten auf andere Lebensbereiche übertragen können, anstatt auf der Straße rumzuhängen. Wir freuen uns, dass unserer Arbeit, sowohl von den Jugendlichen als auch von den Akteuren dieser Stadt, so viel Wertschätzung entgegengebracht wird.